TonTalk - der Interviewpodcast von GEWA music.

13 - Ally Storch: Wie steinig ist der Weg aus der Klassik in die Rockmusik?

Violinistin bei "Subway To Sally", klassisches Studium, stilistische Grenzgängerin.

Drummer bei Udo Lindenberg und Peter Maffay, deutsche Rocklegende, Story-Teller.

Mein heutiger Gast spielt und komponiert nicht nur virtuos auf der Gitarre und singt dazu auf wunderschöne Art und Weise, sie gilt in ihrem Heimatland Österreich auch als musikalische Botschafterin. Das könnte daran liegen, dass sie für ihre Konzerte schon mehr als die halbe Welt bereist hat, aber auch daran, dass sie die halbe Welt schon nach Österreich gebracht hat. Sie organisiert nämlich unter anderem mehrere Festivals mit internationaler Besetzung, die alle ihr geliebtes Instrument zum Thema haben.

Wir haben uns am Bildschirm über ihren musikalischen Werdegang unterhalten, über ihre Kompositionen und über aufregende Situationen die man erlebt, wenn man im Auftrag einer Botschaft durch das Ausland chauffiert wird.

Meinen heutigen Gast bekommt man selten allein zu fassen, denn er ist die eine Hälfte des ausgesprochen erfolgreichen deutschen Elektropop-Duos „Glasperlenspiel“.

Mein heutiger Gast ist Schlagzeuger, und verdient sein Geld hauptsächlich als YouTuber. Er covert Popsongs in Metal, produziert dazu selbst entsprechende YouTube-Videos auf höchstem Niveau und das mit durchschlagendem Erfolg.

Meine heutigen Gäste spielen beide Trompete und tun das unter anderem bei LaBrassBanda, einer Band, bei der sich die Medienlandschaft schon schwertut, ihren Musikstil zu beschreiben. Von „Neuer Volksmusik“, „Sitzbank-Techno“, „Balkan-Funk-Brass“ oder „Alpen-Jazz-Techno“ ist da die Rede. Da hilft nur: Selber reinhören.

Beide Gäste haben ihr Instrument studiert, allerdings auf unterschiedlichen Wegen, beide haben nicht nur Band- sondern auch eingehende Orchestererfahrung, beide sind natürlich auch noch neben LaBrassBanda musikalisch unterwegs, und beide kommen aus Bayern, und das hört man auch. Mundartfans, viel Vergnügen.

An einem geheimen Ort in Bayern haben wir uns auch getroffen, um mit gebührendem Abstand über die Arbeit bei LaBrassBanda zu sprechen, aber auch darüber, wie wichtig Tradition UND Veränderung sind, wie selten sie in LaBrassBanda-Songs zweimal das Gleiche spielen und warum einer von ihnen weder Geheimagent noch Uno-Generalsekretär geworden ist.

Übrigens haben sie einiges dafür getan, meinen Podcast zu hacken und hier heimlich selbst die Moderation zu übernehmen. Aber hört selbst.

Die Süddeutsche Zeitung hat meinen heutigen Gast als eines der stärksten Violinentalente seiner Generation bezeichnet. Er wurde 1982 in der damaligen Sowjetunion geboren und spielt dem Vernehmen nach länger Geige als er denken kann. Seine ersten größeren Auftritte absolvierte er im Alter von fünf Jahren, kurz vor seiner Übersiedlung nach Deutschland hat er als Siebenjähriger Mozarts drittes Violinenkonzert mit dem Sowjetischen Staatsorchester gespielt, inklusive Fernsehaufzeichnung. Könnt ihr euch auf YouTube anschauen.
Damit hatte er nach seiner Grundschulzeit schon mehr Konzerterfahrung, als ich nach dem Zivildienst. Zu seinen frühen Förderern und Mentoren gehören so prominente Namen wie Igor Ostrach und Yehudi Menuhin.
Heute ist er ein gefragter Solist und Kammermusiker, spielt Konzerte unter anderem mit seiner Schwester, der Pianistin Alexandra Troussova, unterrichtet und gibt Meisterkurse an namhaften Konservatorien und Univeritäten, wie zum Beispiel dem Mozarteum in Salzburg aber auch online.
Über seine Kindheit, seinen Werdegang und darüber, dass auch aktuelle Popmusik für ihn immer präsent war und ist haben wir uns mit viel Abstand in seiner Wohnung in München unterhalten.

Mein Gast ist den meisten vor allem als Schlagzeuger von Jan Delay ein Begriff. Tatsächlich ist er mittlerweile einer der angesagtesten Drummer aus Deutschland.
Er ist mehrfach ausgezeichneter Lehrer und Autor, spielt auf verschiedensten Produktionen von Pop bis Jazzrock und erfreut uns auf seinem Instagram-Kanal jede Woche erneut mit einem seiner #mondaygrooves.
Wir haben uns über sein Leben, seine Karriere, und darüber unterhalten, warum es ihn im Gegensatz zu so vielen meiner anderen Gäste nicht NACH Berlin, sondern VON Berlin über Umwege nach Hamburg gezogen hat

Mein Gast ist vor allem bekannt als Mitglied einer der - für mich - besten TV-Showbands überhaupt: den Heavytones. Aber auch vor, während und nach seiner Zeit bei TV Total hat er mit einer beeindruckenden Liste von Leuten gespiel:
Er hat mit Udo Jürgens und Paul Kuhn getourt, war Mitglied im legendären United Jazz&Rock Ensemble, hat für und mit Maceo Parker, Joe Zawinul, Herbert Grönemeyer, Jamie Cullum, Ray Charles, James Brown, Michael Buble und unzähligen anderen gespielt.
Darüber hinaus beschäftigt er sich aber auch intensiv mit den mentalen und didaktischen Aspekten seines Instruments, der Trompete. Er war jahrelang Dozent an der Musikhochschule Köln, hat ein Buch zu dem Thema geschrieben und ist nach wie vor als Coach und Lehrer buchbar.
Wir haben uns lange und ausführlich über seine rheinische Herkunft, die Zeit mit der Stefan-Raab-Band, seine Freundschaft mit dem Autor Frank Schätzing und auch darüber unterhalten, das es nicht unbedingt immer eine Offenbarung sein muss, mit den vermeintlich besten der Welt zu spielen.

René ist nicht nur als Songwriter schon für mehrere Charterfolge verantwortlich, sondern auch als Solo-Künstler sehr erfolgreich unterwegs. Er ist Mit-Autor von so erfolgreichen Songs wie BREAKING ME (Topic) und CONTROL (Zoe Wees), schafft aber mit seinen eigene Songs auch locker die Millionen-Streams-Grenze auf Spotify.

Ich habe mit ihm darüber gesprochen, wie man als Songwriter*in im Team arbeitet, wie Charthits entstehen und was Eric Clapton und Eminem gemeinsam haben.

Viel Spaß mit René Miller.